Das Berliner Kulturbüro Quebec hat seine Unterstützung für das Projekt von Jocelyn Robert im Rahmen von urban interface berlin zugesagt.
The Berlin Office of Quebec will support Jocelyn Robert’s project in urban interface berlin.
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Kulturbüro Quebec in Berlin sichert Unterstützung zu
Das Berliner Kulturbüro Quebec hat seine Unterstützung für das Projekt von Jocelyn Robert im Rahmen von urban interface berlin zugesagt. The Berlin Office of Quebec will support Jocelyn Robert’s project in urban interface berlin.
Map of exhibition area - Karte des Ausstellungsgebiets
Hier nun eine Übersicht über das von uns definierte Ausstellungsgebiet von urban interface berlin. Wir haben ein Areal ausgewählt, das die beiden Bezirke Gesundbrunnen und Mitte verbindet und den Wedding am Rande noch berührt. Innerhalb des ausgewählten Bereichs im Gesundbrunnen sind in erster Linie Wohngebiete zu finden sind, die von den beiden Verkehrssachsen Brunnen- und Chausseestraße eingefasst werden. Die Architektur stammt vornehmlich aus den 50er bis 80er Jahren und ist eine klassische Mietshausarchitektur. In dem Gebiet befindet sich als ein zentraler Bau die ehemalige AEG-Fabrik, heute genutzt von der TU Berlin. Aus dem Wikipedia-Artikel: 1887 erwarb die Gesellschaft in Berlin-Wedding das Areal zwischen Ackerstraße, Feldstraße, Hermsdorfer Straße (der heutigen Max-Urich-Straße) und der Hussitenstraße, auf dem sich vorher die „Weddingsche Maschinenfabrik“ von Wilhelm Wedding befand. Im gleichen Jahr erfolgte eine Umstrukturierung, die Erweiterung der Produktionspalette und die Namensänderung auf „Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft“, abgekürzt AEG. Paul Tropp und Franz Schwechten entwarfen für das Gelände einen fünfstöckigen Backsteinbau, der von 1888 bis 1890 erbaut wurde und das Areal noch heute umschließt.
Quicktime interview with urban interface berlin artist Niklas Goldbach
Flasher made an interview with Niklas Goldbach who contributes a new piece to urban interface berlin. In this interview Niklas talks about his thematic approaches, editing methods and current work. The video shows extracts of past works. The interview is in English.
Formen urbaner Mobilität und Verortung
Buchtipp: Hotel Berlin Berlin als eine Stadt des permanenten Wandels – dieser Topos ist allgegenwärtig. Ob und wie sich diese Transformierbarkeit Berlins aber in urbanen Praxen niederschlägt, diese Frage bleibt oft unbeantwortet. Hotel Berlin – Formen urbaner Mobilität und Verortung geht deshalb den Atmosphären, der Materialität und den Momenten des Städtischen nach, die sich in Berlin seit dem Mauerfall manifestieren. Die Autorinnen und Autoren betrachten Populärkultur und institutionalisierte Kulturfelder in Berlin unter kulturanalytischer Perspektive, sie betreiben Community Studies und transnationale Migrationsforschung oder suchen raum- und akteurszentrierte Zugänge zur kulturellen Produktion in Berlin. In Hotel Berlin wird über die kulturellen Bedingungen des Kommens, Bleibens und Gehens im Unternehmen Stadt nachgedacht: Wie wird städtische Kultur kapitalisiert? Welches sind die Anforderungen und Möglichkeiten für die Zugehörigkeit/Aneignung gesellschaftlicher Felder? Wie “widerstandsfähig” sind Szenen und ihr Beitrag zur Perspektivierung des städtischen Raumes gegenüber der unternehmerischen Stadt? Indem die unternehmerische Stadt auf die Kompetenz ihrer Bewohner baut, Krisen selbst-/engagiert zu meistern, wird die Transformierbarkeit der Stadt zur ambivalenten Ressource. Stadtforschung muss sich dabei als Teil des Unternehmens Stadt verstehen.
Borderlands - an initiative to promote and produce art in public space in Berlin
Borderlands is a long-term Berlin-based project designed to encourage innovative and experimental public projects by international artists. Located on the Spree River at the East-West juncture of a former shipping border, Borderlands aims to expand along Berlin’s many cultural and political crossroads, from the Ostbahnhof to the new Hauptbahnhof, from Universal and MTV Germany Head Quarters to the Hamburger Bahnhof museum. Public art will be displayed on the wastelands in-between of major corporate and cultural institutions, such as the Deutsche Architketurzentrum, the Rem Koolhaas designed Dutch Embassy and the Museumsinsel—thus investing and producing a yet to be defined public and/or private space. The intention is to both access and develop a culturally neglected terrain where urban planning is still in the making. Scenarios of communication, transportation and crossings, especially along the water and railroad, play a dominant role in the Borderlands topography. In close collaboration with the artists invited, Borderlands will reflect on a new, and Berlin-specific relationship between contemporary art practices and the production of urban identities. While an affirmative Hauptstadt uses most public art, and even art institutions such as the Flick Collection, for ambivalent branding purposes, Borderlands aims to foster a less object-oriented and more site-conscious art which seeks integration between politics, architecture and the landscape. With members of the urban managerial class (such as architects, landscape architects, city planners, urban designers, and city administrators), corporate and cultural neighbours of the Borderlands (MTV, Universal, Fashion Institute, the multi-disciplinary arts venue arena, a.o.), and contemporary artists, an integrative cultural network will be developed where aesthetic categories play a major role in the representation and creation of urban identities. Borderlands is the a Berlin-based initiative to promote art in public space and is conceptually in a tradition of similar international projects such as the Public Art Fund in New York, artangel in London, Nuit Blanche in Paris, and the legendary Münster Sculpture Projects.
Intersite_Städtischer Raum als medialer Ort
Der Raum ist ein Zweifel: ich muß ihn unaufhörlich abstecken, ihn bezeichnen; er gehört niemals mir, er wird mir nie gegeben, ich muß ihn erobern. (Georges Perec, Träume von Räumen) In Kooperation mit der Fachhochschule für Architektur in Oldenburg präsentierte das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst vom 24. März – 26. März 2006 das Projekt und die interaktive Website »InterSite_Städtischer Raum als medialer Ort«. Sechs Orte in der Stadt Oldenburg, die als exemplarisch für die meisten deutschen Großstädte betrachtet werden können, wurden zu »Forschungsfeldern«, die sich die Studenten auf ganz individuelle Weise angeeignet und dargestellt haben. Der historische Schlossplatz, der Bahnhof, der soziale Wohnungsbau in der Kennedystraße, die Innenstadt, das Gewerbegebiet am Hafen und eine Siedlung mit Einfamilienhäusern wurden gezeichnet und fotografiert, es wurden Geräusche aufgenommen und Materialien gesammelt. Architektonische und städteplanerische Konzepte blieben in ihrer Auseinandersetzung weitestgehend unberücksichtigt, vielmehr haben die Studenten in persönlichen Eindrücken und Gesprächen mit Passanten und Anwohnern die Lebensqualitäten dieser Orte ausgelotet. Gerüche, Geräusche, Licht und Bewegung wurden zum Maßstab ihrer Zustandsbeschreibungen.
Flurgrundstücke im Vermessungsamt recherchieren
Für die Installation von Gustav Hellberg “Zone – out of vision”, die für die Ecke Bernauer Straße Ecke Brunnenstraße, also auf dem Gebiet der ehemaligen Mauer geplant ist, haben wir uns nach den Besitzern der Flurgrundstücke erkundigt. Ziel ist es, die Besitzer zu recherchieren und dann eine Genehmigung für die Nutzung der Grundstücke bei ihnen einzuholen. Der kostengünstigste Weg ist , direkt zu den Sprechzeiten zum Vermessungsamt zu gehen. Für den Bezirk Mitte ist dies: Alt-Moabit 82 B, dort in den 2. Stock zum Katasteramt. Sprechzeiten dienstags 9-12 Uhr, donnerstags 15-18 Uhr Tel. 030 20090 Bei schriftlichen Anfragen oder online-Auskünften muss man eine Gebühr entrichten. Zudem war es in unserem Falle so, dass wir gar nicht genau sagen konnten, um welche Flurgrundstücke es sich handelt und wir erst auf der Karte sehen mussten, wie die Grundstücke, die uns interessieren, in Flurgrundstücke aufgeteilt sind. Im Amt muss man ein Formular ausfüllen, dann wird man hereingebeten und bekommt Einsicht in die Karten. Grundsätzlich kann man Informationen zu nur drei Flurgrundstücken umsonst erhalten, alle weiteren Informationen sind kostenpflichtig. Ab drei Auskünften wird eine halbe Stunde mit 24 Euro berechnet. In unserem Fall stellte sich heraus, dass die unbebauten Grundstücke Brunnenstraße 48 – 50 unterschiedlichen Privateigentümern gehören. Das gegebüberliegende Gebiet, Brunnenstraße 138 – 140 ebenso, wobei zwei der Flurgrundstücke der Bundesrepublik Deutschland gehören und die Nr. 139 in Privatbesitz ist.
Antrag beim Straßen- und Grünflächenamt
Will man ein Kunstwerk im öffentlichen Raum in Berlin ausstellen oder eine künstlerische Aktion in diesem durchführen, so muss man dafür einen Antrag beim Straßen- und Grünflächenamt Berlins stellen. Es empfiehlt sich, dieses frühzeitg zu tun, da eine Beantragung meist umfangreich ist und Rückfragen von der Behörde kommen. Es kursiert das Gerücht, dass man mindestens 3 Monate vor Veranstaltungsbeginn den Antrag stellen muss, dies kann aber nach Nachfragen beim Amt so nicht bestätigt werden. Die Anträge werden von der Kommission Kunst im Stadtraum beschieden. Man wende sich an:
Tin Drum, a new work by Stephan Schulz
The German artists Stephan Schulz just returned from a residency at the Banff New Media Institute were he started to develop a locative media based performance. Tin Drum consists of a physical drumming machine which is controlled by the readings of a GPS enabled HP iPAQ handset. A performer is outfitted with this wearable, location-based drumming machine. While walking and occupying public space the GPS data is analyzed and translated in to drumming patterns. More info at the Tin Drum project website
Content production for urban screens
Panel at transmediale.07, Saturday 3 Feb, 20.00 hrs, transmediale salon, Akademie der Künste, Hanseatenweg, Berlin In October 2007, the Urban Screens Conference in Manchester will focus on the potential of creative media content for public information displays, namely LED billboards, plasma or SED screens. Since the first conference on the issue in Amsterdam in 2005, produced by the Institute of Network Cultures and curated by Mirjam Struppek, big screens have entered urban environments almost worldwide. At this year’s transmediale panelists and guests will discuss challenges, problems and promising approaches in content production for urban screens, thus marking out the thematic field of the upcoming conference. Die Urban Screens Conference, die im Oktober 2007 in Manchester stattfinden wird, stellt die Produktion von kreativen Inhalten für Großbildwände in den Mittelpunkt. Seit der ersten Konferenz, die sich mit urbanen Displays beschäftigte und 2005 in Amsterdam vom Institute for Network Cultures veranstaltet und von Mirjam Struppek kuratiert wurde, hat das großformatige Bewegtbild fast weltweit Einzug in urbane Umgebungen gehalten. Auf der diesjährigen transmediale diskutieren das Panel und Gäste die Herausforderungen, Probleme und vielversprechende Ansätze der Produktion von Inhalten für Großbildwände und leiten damit auch in das Thema der kommenden Konferenz ein. Speakers/Sprecher: Mike Gibbons is Project Director of BBC Live Events and responsible for the growing BBC involvement in public screens across the UK. He will introduce the idea behind BBC Public Space Broadcasting and present examples of BBC and other public content. Mike Gibbons leitet den Bereich Live Events bei BBC und hat das Netzwerk der BBC eigenen Großbildwände in Großbritannien aufgebaut. Er wird die Idee und Ziele des Netzwerkes und ausgesuchte Produktionen hierfür vorstellen. Together with his brother Jan, Tim Edler founded Realities United. They have received international attention with a number of media façades such as the BIX facade in Graz or the temporary SPOTS façade in Berlin. He will talk about the issue of content production for these media facades and future concepts by Realities United. Zusammen mit seinem Bruder Jan hat Tim Edler Realities United gegründet und international Aufmerksamkeit mit ihren Medienfassadenkonzepte BIX (Graz) und SPOTS (Berlin) erregt. Tim Edler wird über die Produktion von visuellen Inhalten für diese Fassaden und über ihre neuen Konzepte für bewegte Bilder im öffentlichen Raum sprechen. Realities United Susanne Jaschko is independent curator of electronic and contemporary visual art. Currently she is engaged in a number of art in public space projects. She curates the Urban Screens Conference 07 and will moderate this session. Susanne Jaschko ist freie Kuratorin für elektronische und zeitgenössische visuelle Kunst. Derzeit ist sie in einige Projekte involviert, die Kunst im öffentlichen Raum präsentieren. Sie kuratiert die kommende Urban Screens Conference 07 und moderiert das Panel. Homepage Susanne Jaschko
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